Gute medizinische Hilfe darf keine Frage der Entfernung sein. Wer krank ist, braucht Nähe: eine erreichbare Praxis, ein Krankenhaus in der Region und im schwersten Moment des Lebens einen Ort, an dem Würde selbstverständlich ist.
Dieses Thema ist für mich auch ein persönliches. Als Inklusionsbeauftragter der Samtgemeinde und als Gast im Beirat für Menschen mit Behinderungen erlebe ich seit Jahren, wie viele Hürden unser Alltag für Menschen bereithält, die nicht gut zu Fuß sind, und wie viel schon kleine Verbesserungen bewirken. Versorgung heißt für mich: an alle denken, in jeder Lebensphase.
Was ich mitbringe
Inklusionsbeauftragter der Samtgemeinde: Teilhabe ist für mich kein Randthema, sondern Teil meiner täglichen Arbeit.
Als Gast im Beirat für Menschen mit Behinderungen: ich kenne die Stellen, an denen unser Alltag Menschen ausschließt.
10 Jahre Verwaltung von innen: ich weiß, welche Wege Entscheidungen nehmen und wo man ansetzen muss.
Als Ortsvertrauensmann nah dran: von der defekten Straßenlaterne bis zur Streugutkiste weiß ich, dass Versorgung im Kleinen anfängt.
Die Vorhaben
1. Ärzte und Krankenhaus vor Ort sichern
Die Lage: In einer ländlichen Region wie unserer entscheidet die Entfernung mit über die Gesundheit. Wenn Praxen fehlen oder das Krankenhaus zur Debatte steht, trifft das alle: Familien, Ältere und die Betriebe, die auf gesunde Mitarbeitende angewiesen sind.
Mein Plan: Erreichbare Hausärzte, verlässliche Facharzttermine und der Erhalt unseres Krankenhauses haben für mich höchste Priorität. Bei diesem Thema werde ich als Samtgemeindebürgermeister hartnäckig bleiben, gegenüber allen, die an diesen Entscheidungen beteiligt sind.
Was es Ihnen bringt: Die Sicherheit, dass Hilfe da ist, wenn Sie sie brauchen. Ohne lange Wege, in jedem Alter.
2. Ja zum Hospiz für Erwachsene und Kinder
Die Lage: Schwerkranke Menschen müssen ihre letzte Lebensphase heute oft weit weg von Familie und Freunden verbringen, weil es in der Nähe keinen passenden Ort gibt.
Mein Plan: Ich setze mich für die Planung und den Bau eines stationären Hospizes in unserer Region ein, für Erwachsene und für Kinder. Ein Ort, an dem Menschen würdevoll begleitet werden.
Was es Ihnen bringt: Abschied in Würde und in der Nähe: Angehörige können da sein, ohne stundenlang unterwegs zu sein.
3. Barrierefreiheit konsequent umsetzen
Die Lage: Ob Rathaus, Bushaltestelle oder Arztpraxis: Für Menschen mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen stecken unsere Orte noch voller Hürden, in Dannenberg (Elbe) genauso wie in Hitzacker (Elbe) und den einzelnen Gemeinden.
Mein Plan: Barrieren in Gebäuden, im Verkehr und bei Dienstleistungen werden Schritt für Schritt abgebaut. Die Erfahrungen aus meiner Arbeit als Inklusionsbeauftragter und im Beirat für Menschen mit Behinderungen fließen direkt mit ein.
Was es Ihnen bringt: Alle können selbstständig am Leben teilnehmen: einkaufen, zum Arzt gehen, Freunde treffen. Das nützt jedem von uns, spätestens im Alter.
4. Ein Tierfriedhof als würdiger Abschiedsort
Die Lage: Für viele Menschen gehören Haustiere zur Familie. Wenn sie sterben, fehlt bislang ein würdiger Ort für den Abschied und die Erinnerung.
Mein Plan: In der Samtgemeinde entsteht ein gepflegter, gut erreichbarer Tierfriedhof, im Einklang mit allen rechtlichen Vorgaben.
Was es Ihnen bringt: Ein Ort, an den man zurückkehren kann. Klein im Aufwand, groß für alle, die ein Tier geliebt haben.
Unterm Strich
Versorgung: Ärzte und Krankenhaus bleiben erreichbar.
Würde: ein Hospiz für Erwachsene und Kinder, hier bei uns.
Teilhabe: Barrieren verschwinden Schritt für Schritt aus dem Alltag.
Abschied: auch für Tiere gibt es einen würdigen Ort.
Gesundheit und Würde sind keine Frage des Wohnorts. Dafür werde ich mich mit ganzer Kraft einsetzen: beharrlich in der Sache, verlässlich im Ton und immer im Gespräch mit denen, die es betrifft.
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