Meine Geschichte
Ich bin Daniel Schütz. Hier erzähle ich Ihnen, woher ich komme, was mich geprägt hat und warum ich mich um das Amt des Samtgemeindebürgermeisters der Elbtalaue bewerbe.
1970 wurde ich in Dannenberg (Elbe) geboren, und bis heute hat mich nichts für lange von hier weggezogen. Die Elbtalaue ist mein Zuhause: die Menschen in all unseren Ortschaften, die Landschaft, die kurzen Wege und das Gefühl, dass man sich aufeinander verlassen kann.
Beruflich habe ich klein angefangen und viel gelernt. Nach meiner Ausbildung zum Industriekaufmann und dem Zivildienst arbeitete ich als Groß- und Außenhandelskaufmann und half dabei, ein Unternehmen mit aufzubauen. Diese Zeit hat mir gezeigt, was es heißt, Verantwortung zu tragen: für Zahlen, für Entscheidungen und vor allem für Menschen.
Dann wagte ich den Schritt in die Selbstständigkeit. Rund 15 Jahre führte ich mein eigenes Unternehmen, unter anderem einen Großhandel für Solartechnik. Wer selbst einmal Rechnungen geschrieben, Kunden überzeugt und Mitarbeiter bezahlt hat, sieht die Anliegen unserer Betriebe mit anderen Augen. Ich weiß, wie viel Kraft es kostet, in einer ländlichen Region ein Geschäft am Laufen zu halten. Und ich weiß, wie viel diese Betriebe uns allen geben: Arbeitsplätze, Ausbildung und Leben in den Ortskernen.
„Ich weiß, wie viel Kraft es kostet, in einer ländlichen Region ein Geschäft am Laufen zu halten.“
Später suchte ich mehr Beständigkeit und wechselte die Perspektive: Seit dem 1. September 2016 arbeite ich als Vollzugs- und Vollstreckungsbeamter in der Verwaltung unserer Samtgemeinde. Seitdem sehe ich jeden Tag von innen, wie Entscheidungen entstehen, wo Anträge liegen bleiben und was gut funktioniert. Von 2020 bis 2024 war ich zudem Mitglied des Personalrats und habe dort gelernt, wie wichtig es ist, dass eine Verwaltung auch für die eigenen Mitarbeitenden da ist. Denn zufriedene Mitarbeitende bedeuten besseren Service für Sie. Im Anschluss wurde ich zum Inklusionsbeauftragten bestellt, eine Aufgabe, die mir besonders am Herzen liegt.
Neben der Arbeit gehört mein Herz dem Ehrenamt. Als Gast in den Sitzungen des Beirats für Menschen mit Behinderungen beim Landkreis setze ich mich dafür ein, dass alle Menschen gleichberechtigt am Leben teilnehmen können. Als Ortsvertrauensmann kümmere ich mich um die kleinen Dinge, die den Alltag ausmachen: ein kaputtes Verkehrsschild, eine dunkle Straßenlaterne, die Streugutkiste vor dem Winter. Und in der Schützengilde erlebe ich, wie viel Zusammenhalt in unseren Vereinen steckt.
Warum ich kandidiere? Weil ich beide Seiten kenne: die Wirtschaft und die Verwaltung, das Anpacken und das Verwalten. Und weil ich überzeugt bin, dass unsere Region mehr kann. Junge Menschen sollen hier eine Zukunft finden, statt wegzuziehen. Unsere Ortskerne, von Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe) bis Damnatz, Göhrde, Gusborn, Jameln, Karwitz, Langendorf, Neu Darchau und Zernien, sollen wieder Orte sein, an denen man sich gerne trifft. Veränderungen dieser Größenordnung lassen sich am wirksamsten aus dem führenden Amt heraus anstoßen. Deshalb bewerbe ich mich um Ihr Vertrauen.
Ich lebe gesundheitsbewusst, verzichte auf Alkohol und Nikotin und halte mich sportlich fit, denn ich möchte allen Bürgerinnen und Bürgern ein gutes Vorbild sein. Wichtiger als mein privater Hintergrund ist mir aber, worüber wir eigentlich reden sollten: Ihre Anliegen, Sorgen und Probleme mit unserer Samtgemeinde Elbtalaue. Und wenn Sie mich fragen, was ich am liebsten tue: mit Menschen ins Gespräch kommen. Genau darauf freue ich mich auf der Kennenlern-Tour. Kommen Sie vorbei und erzählen Sie mir, was Sie bewegt.
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